Heilpraktiker Überprüfungsleitlinien

Heilpraktiker-Überprüfungsleitlinien Artikel vom 09.10.17

 

 

Es wurden neue „Überprüfungsleitlinien“ des Bundesministeriums für Gesundheit formuliert, wie einigen bereits bekannt ist.

Die HP-Verbände waren an diesem Prozess nicht beteiligt, entgegen früherer Zusagen!

 

Es wurde den HP-Verbänden jetzt allerdings die Möglichkeit gegeben, neben anderen Berufsverbänden (Physiotherapie, Psychotherapie, Bundesärztekammer, Heilmittelverbände usw.) am 26.10.2017 an einer mündlichen Anhörung teilzunehmen.

Die angegebenen Inhalte seien eine Weiterentwicklung der Leitlinien von 1992, welche als „vorkonstitutionelle Rechte fortgelten“ und stärker als bisher auf eine bundesweit einheitliche HP-Überprüfung abzielen und „dabei deutlicher den Schutz der einzelnen Patienten als bisher in den Blick rücken“, heißt es.

Im Klartext: es ist sehr gut möglich dass ab nächstes Jahr auch die Überprüfungen zum sektoralen HP-Physiotherapie einheitlich durchgeführt werden. Mit der möglichen Folge einer Durchfallquote von ca. 80%, wie beim vollen Heilpraktiker. Ganz zu schweigen von den sektoralen HP’s für Podologie und Ergotherapie.

Wir können allerdings davon ausgehen, dass es voraussichtlich keine Verbote bestehender HP-typischer Therapieformen geben wird.

Die endgültigen Ergebnisse dieses Verfahrens werden Ende 2017 veröffentlicht.

Wir werden sehen, wie sich die Dinge weiter entwickeln.

Wir wünschen Ihnen weiterhin eine erfolgreiche Praxistätigkeit und hoffen, dass die absurden HP-Diskussionen, in der Regel durch Laien geführt, langsam ein Ende nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

K.-L. Sommer

Krankheiten und Gesundheit

Über die Entzündung erfolgt bei:

 

Biologischer Therapie:

 

Allopathischer Therapie:

 

mittels Anregung der körpereigenen Abwehrsysteme mittels Fermentblockade usw. eine schlagartige, scheinbare Heilung, tatsächlich aber

 

in regressiver Vikariation

=Rückführung in Ausscheidungsvorgänge

 

 

in progressiver Vikariation

= Unterdrückung von Fieber und Ausscheidungen usw.

 

die Heilung

= Freiwerden von Giften und Giftschädigungen

 

eine Schädigung der Abwehrsysteme

 

damit als therapeutisches Endziel die Gesundheit

= Freisein von Giften und Giftschädigungen

 

d.h. Therapieschäden(iatrogene Pathologie), die in chronischem Siechtum enden

 

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Osteopathieurteil für Physiotherapeuten und sektorale Heilpraktiker/Physiotherapie

Laut Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 8.09.2015 ist es Physiotherapeuten und sektoralen Heilpraktikern/Physiotherapie offiziell untersagt, die Osteopathie zu praktizieren. Dieses bleibt weiterhin ausschließlich Voll-Heilpraktikern und Ärzten vorbehalten.

Physiotherapeuten dürfen selbst nach ärztlicher Verordnung diese therapeutische Maßnahme nicht durchführen.

Es heißt, die osteopathischen Behandlungen könnten mit gesundheitlichen Risiken verbunden sein und setzen daher medizinische Fachkenntnisse voraus. 

Dieses Verbot betrifft nicht zugelassene Heilpraktiker, wenn diese eingesetzte Mitarbeiter wären. In diesem Fall wäre der Physiotherapeut/in nicht miteinbezogen, d.h. die Therapie läuft ausschließlich über den Heilpraktiker.

Als Folge dürfen keine osteopathischen Behandlungen durch die Physiotherapeuten mehr von Krankenversicherungen übernommen werden, falls diese ärztlich verordnet wurden.

Weiterhin gilt ein Werbeverbot für die Osteopathie. Es kann zu Abmahnungen kommen, diese Werbepraxis einzustellen.

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Berufsordnung für Heilpraktiker

                                                                    BOH

 

                                                  Artikel 1 – Berufsgrundsätze

 

1. Heilpraktiker dienen der Gesundheit des einzelnen Menschen sowie der gesamten Bevölkerung. Sie üben ihre berufliche Tätigkeit nach bestem Wissen und Gewissen sowie nach den Erfahrungen der heiIkundlichen Überlieferungen und dem jeweiligen Erkenntnisstand der Heilkunde aus. Heilpraktiker haben den hohen ethischen Anforderungen ihres freien Heilberufs gerecht zu werden und alles zu vermeiden, was dem Ansehen des Berufsstandes schaden könnte.

2. Heilpraktiker üben einen freien Beruf aus und behandeln ihre Patienten eigenverantwortlich. Sie müssen in ihrer namentlichen Eigenverantwortlichkeit auf Schildern und Schriftstücken stets für den Patienten erkennbar sein.

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